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Solgan_Praxis

In unserer  Gemeinschaftspraxis   werden nicht nur Dringende und Grosse Zahnprobleme behandelt, wir helfen Ihnen selbstverständlich auch bei den kleinen Zahnsorgen und das jetzt auch mit ZA. Marko Schilling

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                   (rot unterlegtes ist im Angebot)

  • Auszubildende zur zahnmedizinischen Fachangestellten für Sept. 2018

  • Auszubildende für das Zahntechnikerhandwerk

  • Zahnmedizinische Fachangestellte

  • Ausbildungsassistenten/innen  zum Kassenzahnarzt/ärztin, oder angestellten Za/ZÄ


Bewerbungen richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen an die Praxis oder auch gerne per e-mail.

Die Adressen finden sie unter dem Button Kontakt. Danke.


Und nun noch etwas zum schmunzeln......................
Vielen Dank das Sie sich für eine Stelle in unserer Praxis interessieren.

Zum Einstellungsgespräch

Damit Sie sich ein Bild machen können, welche Anforderungen heute an eine zahnmedizinische Fachhelferin (früherer  Zahnarzthelferin) gestellt werden, haben wir im nachfolgenden eine schöne Geschichte gefunden:))))  

Viel Vergnügen beim Lesen!

Ein netter Brief von einer "Zahnarzthelferin" für euch gefunden

Quelle: unbekannt anonym veröffentlicht - Jedoch nett geschrieben! Viel Spass beim lesen:)))


Neue Mädchen braucht das Land

Als ich mich vor 28 Jahren für den Beruf der Zahnarzthelferin entschied, träumte ich davon, Menschen helfen und meine soziale Ader ausleben zu können. Heute arbeite ich noch in der Zahnarztpraxis. Ich habe inzwischen mehrere Fortbildungen 'gemacht‘. Meine heutige Berufsbezeichnung kennt keiner so genau, aber ich liebe meine Tätigkeit.
Ich arbeite gern und mir geht es gut. Einiges in den letzten 28 Jahren
hat mich allerdings dazu gebracht, die Dinge anders zu sehen als damals. Ich wollte diese Erfahrungen jetzt gern aufschreiben, weil mich häufig Zahnärzte fragen, woher sie eine Helferin bekommen könnten, warum niemand diesen wundervollen Beruf erlernen möchte, warum die eine oder andere Kollegin eine Identitätskrise hat, woher diese Probleme mit dem Personal kommen...
Es beginnt also mit einer dreijährigen Lehrzeit, welche dann, nach erfolgreicher Prüfung, mit dem Helferinnenbrief endet. Inhalt dieser Prüfung ist z. B. der Hygienebereich, Sterilisation, Desinfektion usw. Das bedeutet eigentlich, dass ich weiß, was steril bedeutet, ist aber eigentlich bedeutungslos, weil mir kürzlich mein Chef erzählte, dass ein Instrument, welches den ganzen Tag im Behandlungsraum offen -griffbereit -herum- steht, steril ist.
Mein Chef hat studiert und er hat Recht, weil er mein Chef ist.
Und ich bin dankbar für diese Belehrung, wenn auch vielleicht etwas
spät, denn ich sterilisiere doch schon zehn Jahre für ihn. Manchmal
frage ich mich, ob Zahnärzte tatsächlich auf Grund ihres Studiums den Ausbildungsinhalt der Zahnarzthelferin abdecken und die Ausbildereignung erworben haben? Wir helfen einem einzigen Menschen. Die Berufsbezeichnung "Helferin" führt zu ständigen Verwirrungen. Auf dem Bau z. B. ist ein Helfer ein ungelernter Hilfsarbeiter. In anderen Berufen hat man nach dreijähriger Ausbildung eine richtige Berufsbezeichnung. Wir hingegen sind Helferinnen -und: wollte ich nicht den Menschen helfen? Wir helfen einem einzigen Menschen, dem Zahnarzt, der hilft den anderen Menschen, wir nicht. Die Mädchen -anscheinend ist es so, dass auch die Zahnärzte mit der Bezeichnung Helferin nicht zurechtkommen und hilflos nach Alternativen suchen. So hat sich in vielen Praxen die  Titulierung "Mädchen " oder "Mädels" durchgesetzt.
Das  Mädchen war in frühren Zeiten eine private Haushaltshilfe, im
Rotlichtmilieu sind die Mädchen eben jene Mädchen... Wenn ein Vater von seinen Mädchen spricht, meint er seine Töchter. Der Zahnarzt hingegen meint seine qualifiziert ausgebildeten Mitarbeiterinnen. Ist es da verwunderlich, dass so wenig junge Männer Zahnarzthelfer werden? Ich fühle mich durch diese Wortwahl geehrt, weil ich über 40 bin und das Gefühl habe, dass mir mädchenhafte Jugend anhaftet. Die Assoziation Naivität, Unwissenheit usw. ist dabei unerheblich. Das Gefühl der Jugend wird auch dadurch unterstützt, dass in unzähligen Praxen die "Mädchen " mit Vornamen angesprochen werden, die Zahnärzte und Zahnärztinnen mit Herr/Frau Doktor, selbst wenn Herr/Frau Doktor 10 bis 20 Jahre jünger ist als das Mädchen und dementsprechend 15 bis 25 Jahre weniger Praxiserfahrung hat...
Anmerkung der Redaktion: 'Dass sich Zahnarzthelferinnen im allgemeinen Sprachgebrauch jetzt als Zahnmedizinische Fachangestellte bezeichnen dürfen, hat sich leider erst bei wenigen Arbeitgebern herumgesprochen.
  
Da wir Mädchen in den verschiedenen Bereichen eingesetzt und
fortgebildet werden können, z. B. Rezeption, Assistenz, Abrechnung
Verwaltung, Prophylaxe, ist die Frage, wie der Zahnarzt eine
Stellenanzeige aufgibt, wenn er gezielt ein spezialisiertes Mädchen
sucht.
So las ich z. B. eine Anzeige wo ein Zahnarzt eine "Stuhlhelferin" suchte, woraufhin ich mich sofort bewarb, weil ich neugierig war, was sich dahinter verbarg. Wir alle wissen, was ein Mediziner meint, wenn er vom "Stuhl " spricht; die Frage ist, wie die Hilfe dabei aussehen soll. Keiner würde ein "Mädchen" als "staatlich geprüften Speichelsauger" bezeichnen, oder ? Der Tätigkeitsbereich einer "Stuhlhelferin" ist, meiner Meinung nach, einer der schwierigsten Berufe, die es überhaupt gibt. Die Schwierigkeit besteht in der Kombination der Distanz und der sozialen Abhängigkeit. Wir kennen die in der Psychologie beschriebenen, drei Distanzzonen:  Intimdistanz, persönliche Distanz, gesellschaftlich-öffentliche Distanz.
Acht Stunden täglich in der Intimdistanz.
Die Zahnarzthelferin in der Assistenz befindet sich etwa acht Stunden
täglich räumlich mit dem Zahnarzt in der Intimdistanz. In diesem Bereich sind gewisse Dinge fast unmöglich, z. B. sachliche Informationsweitergabe.
Andere Dinge sind gut in diesem Bereich möglich, z. B. nonverbale
Mitteilungen der aktuellen Launen. Also, acht Stunden täglich bewegen wir uns meistens nicht einmal mit unserem Ehepartner in der Intimdistanz und wir wissen, dass die schlimmsten verbalen Äußerungen innerhalb einer Partnerschaft zum Ausdruck gebracht werden, weil diese Nähe uns dazu bringen kann, gewisse
Hemmungen zu verlieren und eben jene Distanz zu überschreiten. Manchmal wird dabei übersehen, dass wir am Behandlungsstuhl zu dritt sind. Trotz Betäubung ist der Patient meistens nicht taub, so dass die Behandlung zu einem echten Event oder zum "Iittle trip of horrors" für ihn werden kann. Das soziale Gefälle gibt klar den Ton an Das soziale Gefälle zwischen dem Doktor und dem "Mädchen" gibt hier ganz klar den Ton an, wenn es darum geht, wer in diesem engen Bereich zurücktreten muss, wie die Knie unter dem Behandlungsstuhl sortiert werden, wer seinen Rücken verbiegen muss, wer bei der Behandlung stundenlang gebeugt steht. Ungeachtet bleibt die Überlegung, ob der Rücken einer 16-Jährigen soviel mehr und so viel länger aushält, als der eines Akademikers.
Die Distanz zwischen einem Chirurgen und einer OP-Schwester ist
natürlich nicht größer, aber in unserem Fall besteht der Unterschied darin, dass der Zahnarzt meistens auch derjenige ist, der entscheidet, wann wir Urlaub machen und welchen Urlaub wir uns leisten können, so dass wir uns in sozialer Abhängigkeit befinden.
Acht Stunden am Behandlungsstuhl bedeuten auch acht Stunden permanenter Kontrolle durch den Arbeitgeber. Im Gegensatz z. B. zum ausgebildeten Gas- und Wasserinstallateur, können wir in keiner Sekunde am Behandlungsstuhl selbstständig entscheiden, was wir oder in welcher Reihenfolge wir etwas tun möchten, nicht einmal, wie wir die Finger am Speichelsauger halten möchten, denn dies wird uns von "BigBrother" vorgesagt. Acht Stunden täglich -jeden Tag...

 
 
 

 
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