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Vollkeramische Füllungen und Kronen

 

Zahnfarben, metallfrei und bioverträglich – Zahnersatz, der aussieht wie Ihr eigener Zahn.

 

Vollkeramik ist heute der Werkstoff der Wahl, wenn Zahnersatz höchsten ästhetischen und funktionellen Ansprüchen genügen soll. Keramik ist zahnfarben und lichtdurchlässig wie natürlicher Zahnschmelz, enthält kein Metall, löst praktisch keine Allergien aus und ist äußerst gewebefreundlich. Ob kleine Füllung (Inlay), Teilkrone oder Vollkrone – eine vollkeramische Versorgung ist vom eigenen Zahn kaum zu unterscheiden.

Unsere Erfahrung: CEREC-Pioniere seit 1989/90

CEREC - Chairside Economical Restorations of Esthetic CeramicsDer Name CEREC steht für CEramic REConstruction. Die Methode wurde 1980 von Prof. W. Mörmann und Dr. M. Brandestini an der Universität Zürich entwickelt; 1985 wurden dort die ersten Patienten behandelt. Wir gehörten zu den frühen Anwendern und haben das CEREC-System bereits 1989/90 in unsere Praxis geholt – damals noch als CEREC 1, mit dem wir vorwiegend ein- und mehrflächige Inlays direkt am Patienten angefertigt haben.

 

CEREC 2 und CEREC 3 GeräteÜber die Jahre haben wir in CEREC 2 und später in CEREC 3 bzw. CEREC 3D investiert und damit vor allem Teilkronen und keramische Vollkronen hergestellt, die unsere Zahntechniker "veredelt" haben. Nach über einem Jahrzehnt täglicher Anwendung wissen wir daher sehr genau, was diese Technik kann – und wo ihre Grenzen liegen.

 

Seit 2001: Präzision aus dem Labor – heute mit einem Scanner der neuesten Generation

Unser Laborscanner der neuesten GenerationIm Jahr 2001 haben wir das "CEREC-Zeitalter" in unserer Praxis bewusst beendet – zugunsten der Laborscanner, die spürbar bessere Ergebnisse liefern. Auf diese Technik setzen wir seither bis heute: Aktuell arbeitet unser zahntechnisches Labor mit einem Laborscanner der neuesten Generation (im Bild). Er erfasst die Präparation berührungslos und hochauflösend im Mikrometerbereich – die Grundlage für Keramikarbeiten mit perfekter Passung.

Der Unterschied zum alten Chairside-Verfahren: Beim Laborscanner entsteht die Restauration nicht in wenigen Minuten am Behandlungsstuhl, sondern wird von unseren Zahntechnikern computergestützt (CAD/CAM) konstruiert, präzise gefräst und anschließend von Hand individuell geschichtet und bemalt. So erhält jede Krone die Farbnuancen und Lichtwirkung Ihres natürlichen Zahnes.

 

So entsteht Ihre vollkeramische Versorgung

 

  • 1. Schonende Vorbereitung: Der Zahn wird minimalinvasiv präpariert – gesunde Zahnsubstanz bleibt maximal erhalten.
  • 2. Abformung & Scan: Die Abformung wird in unserem Labor mit dem Scanner der neuesten Generation digitalisiert.
  • 3. CAD/CAM-Fertigung: Die Restauration wird am Computer konstruiert und aus einem hochfesten Keramikblock gefräst.
  • 4. Veredelung durch den Zahntechniker: Individuelle Schichtung und Farbanpassung für ein natürliches Ergebnis.
  • 5. Adhäsives Einsetzen: Die Keramik wird fest mit dem Zahn verklebt – das stabilisiert den Zahn zusätzlich.

Ihre Vorteile auf einen Blick

 

  • Zahnfarben und lichtdurchlässig – vom eigenen Zahn kaum zu unterscheiden
  • Metallfrei und sehr gut bioverträglich – ideal auch für Allergiker
  • Perfekte Passung dank hochauflösendem Scan und CAD/CAM-Fertigung
  • Langlebig: Keramik ist abriebfest und farbstabil – sie verfärbt sich nicht
  • Temperaturunempfindlich – keine Reizleitung wie bei Metall
  • Individuell vom Zahntechniker unseres Labors veredelt

Amalgamalternativen

Amalgam-Alternativen: Gold - Keramik - Kunststoff

Seit dem 1. Januar 2025 darf Amalgam in der EU aus Umweltschutzgründen nicht mehr verwendet werden. Kassenleistung im Seitenzahnbereich ist seither eine einfache Kunststofffüllung, die in sogenannter Stopftechnik eingebracht wird – sie gilt im Sinne des Gesetzes als "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich".

Die hochwertige Alternative ist die adhäsiv befestigte Mehrschicht- und Mehrfarbenfüllung: Sie wird mit dem Zahn fest verklebt, in mehreren Schichten und Farbtönen individuell aufgebaut und ist dadurch dichter, stabiler und ästhetisch vom eigenen Zahn kaum zu unterscheiden. Da diese aufwendige Technik über das Maß des "wirtschaftlich Zweckmäßigen" hinausgeht, übernimmt die Krankenkasse nur die Kosten der einfachen Füllung – es entsteht ein Eigenanteil von je nach Zahl der Füllungsflächen 65 bis 145 Euro pro Füllung.

Gut zu wissen, wenn der Defekt größer ist: Reicht eine Füllung nicht mehr aus, sieht die Krankenkasse als Regelversorgung eine Metallkrone vor – im sichtbaren Bereich eine vestibulär (zur Lippe hin) mit Kunststoff verblendete Krone. Auch bei dieser "Kassenkrone" bleibt nach dem Festzuschuss jedoch ein Eigenanteil, der deutlich höher liegt als der Aufpreis für die adhäsive Kunststofffüllung – und für eine Krone muss erheblich mehr gesunde Zahnsubstanz beschliffen werden.

Unser Rat daher: Solange der Defekt es zulässt, ist die adhäsive Mehrschichtfüllung meist die zahnschonendste und zugleich wirtschaftlich vernünftigste Lösung – wer frühzeitig füllt, spart sich oft die Krone. Bei größeren Defekten ist das vollkeramische Inlay bzw. die Teilkrone die hochwertigste und langlebigste Alternative. Wir beraten Sie vor jeder Behandlung individuell über alle Varianten und die jeweiligen Kosten.

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